Neues aus der iPhone-Seifenoper

By bafh

Apple. Der SIM-Lock des hochproprietären iPhone wurde erst mit einem einfachen Hardware-Trick, heute dann auch komplett in Software geknackt. Dies eröffnet die freie Wahl des Telefonanbieters – was Apple garantiert nicht gefallen wird. Es ist zu vermuten, dass Apple nicht in den sauren Apfel beissen und diesen Hack akzerptieren wird, so dass man diese Geschichte tatsächlich als Seifenoper auffassen darf – ähnlich den Geschehnissen rund um die Spielekonsolen.

Eine weitere Parallele besteht in der Diskussion über Recht und Unrecht solcher Hacks, die, wie könnte es anders sein, jeder solchen News bei Golem oder Heise fogt. Warum muss man da überhaupt diskutieren? Wer kann denn etwas dafür, wenn der Rechner dem iPhone Daten sendet, welche dieses aufgrund einer fehlerhaften Programmierung als Aufforderung ansieht, seinen SIM-Lock zu entfernen? Und sollte sich eine Spannung an irgend einen (`zufällig` ausgewählten) Pin verirren – Pech, Apple: «Thanks you for playing iPhoneSoup III. Next time, be more careful.»

Ich gratuliere den Urhebern dieser Hacks zu ihrer technischen Leistung, und wünsche ihnen weiterhin viel Spass beim experimentieren.

Eine Antwort schreiben